Arbeitszeiterfassung im elektronischen Zeitalter

Wer auf die gute alte Stechuhr nicht mehr vertraut, der sollte für seine Firma eine modernere Variante der Zeiterfassung wählen. Quasi jeder Geschäftsführer strebt einen maximalen Gewinn bei minimalen Ausgaben an, das heißt, dass auch die Arbeitszeiten der Angestellten mit in Betracht gezogen werden müssen. Schon wenige Minuten mehr Arbeitszeit pro Tag, die entstehen, um zur entfernten Stechuhr zu laufen, erhöhen die Betriebsausgaben. Daher ist ein effektives Arbeitszeiterfassungssystem eine lukrative Lösung. Die elektronische Zeiterfassung wird vor allem in mittleren Unternehmen verwendet. Dabei müssen die Angestellten mit ihren persönlichen Plastikkarten an einem Hardwareterminal ein- und auschecken. Die Karten sind mit einem Chip oder Magnetstreifen versehen, die im Grunde genommen einer normalen Checkkarte ähneln. Noch vorteilhafter ist die Arbeitszeiterfassung mit Fingerabdrücken. Die Mitarbeiter haben keinerlei Karten, die sie verlieren können, sondern müssen nur ihren Finger auf einen Scanner legen. Die Online-Zeiterfassung lässt sich in Unternehmen einführen, bei denen jeder Angestellte einen eigenen Internetzugang hat. Bei Arbeitsbeginn und –ende loggt sich der Mitarbeiter in eine Software ein, die die Daten wiederum weiterleitet. Die heutigen Systeme erleichtern den Arbeitsalltag und sparen zudem immense Kosten ein. Durch die automatische Zeiterfassung werden die Arbeitszeiten sofort berechnet und können so kontrolliert werden. Ein Fälschen und Manipulieren ist so kaum noch möglich. Allerdings kann die ständige Überwachung der Zeiten zu einem schlechten Arbeitsklima führen, Mitarbeiter finden kein Vertrauen mehr in ihre Arbeitgeber und vollbringen schlechtere Leistungen. Vielleicht sollte man dann doch lieber auf alte Methoden wie die Excel-Vorlage zurückgreifen.

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One Response to “Arbeitszeiterfassung im elektronischen Zeitalter”

  1. Moritz Hofmann sagt:

    Zeiterfassungssysteme mit Hardware-Terminal sind in größeren, vor allem produzierenden Unternehmen das Mittel der Wahl. In kleineren dienstleistungsorientierten Unternehmen steht meist eh jedem Mitarbeiter ein PC zur Verfügung, so dass eine Online Zeiterfassung deutlich kosten sparen kann. Für Außendienstmitarbeiter ermöglichen diese Systeme meist auch eine mobile Erfassung an.
    Wir haben eine solche Online Zeiterfassung entwickelt. Wegen der angesprochenen Überwachung der Arbeitnehmer zielen wir auch hauptsächlich auf kleine Unternehmen ab, in denen meist eh ein freundschaftlicheres Verhältnis herrscht und der Arbeitgeber die Gewohnheiten und Abläufe der Angestellten sowieso aus dem täglichen Zusammenarbeiten kennt. Hier stellt die genaue Erfassung der einzelnen Aktivitäten keinen Nachteil und die Möglichkeiten genauerer Analysen sollten ausgenutzt werden.

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